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Chiliöl – kaltgepresst aus Raps und Chili

Chiliöl – kaltgepresst aus Raps und Chili

Unser Chiliöl wird aus regionaler Rapssaat und 1,5 % ganzen, getrockneten Chilis aus Südeuropa hergestellt. Einen Teil der Rapssaat bauen wir selbst an, die übrige beziehen wir von Landwirten aus Bayern in einem Umkreis von maximal etwa 70 km. Die Chilis werden nicht nachträglich in fertiges Öl eingelegt, sondern gemeinsam mit der Rapssaat kaltgepresst. Dabei halten wir die Öltemperatur zuverlässig unter 40 °C. Anschließend wird das Chiliöl nicht filtriert, sondern ruht, bis sich die natürlichen Trübstoffe durch Sedimentation am Boden abgesetzt haben.

So entsteht ein angenehm scharfes Chiliöl, bei dem die Schärfe deutlich wahrnehmbar bleibt, ohne die vielseitige Verwendung in der Küche einzuschränken. Es eignet sich zum Würzen und Verfeinern von Salaten, Dressings, Dips, Pizza, Pasta und Gemüse ebenso wie für die warme Küche. Zum Dünsten und sanften Braten empfehlen wir moderate Temperaturen bis etwa 170 °C. Wer Speisen gezielt deutlich schärfer würzen möchte, findet mit unserem Chiliöl extra scharf mit 12 % Chili die wesentlich intensivere Variante.

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Was dieses Produkt kennzeichnet

Der Geschmack von unserem Chiliöl:

Angenehm scharf mit deutlich wahrnehmbarer Chiliwürze – vielseitig einsetzbar, ohne dass die Schärfe den Geschmack der Speisen überlagert.

Charakteristik von Chiliöl:

Nativ, ungefiltert und reich an Alpha-Linolensäure (Omega-3) – mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Kaltgepresstes Gewürzöl aus regionaler Rapssaat und 1,5 % ganzen, getrockneten Chilis aus Südeuropa, die gemeinsam mit der Rapssaat gepresst werden.

Herkunft der Rohstoffe:

Regionale Rapssaat – teilweise aus eigenem Anbau, ansonsten von Landwirten aus Bayern in einem Umkreis von maximal etwa 70 km – sowie ganze, getrocknete Chilis aus Südeuropa.

Herstellung des Chiliöls:

Rapssaat und ganze Chilis werden gemeinsam in unserer Ölmühle in Garting kaltgepresst, bei einer Öltemperatur von zuverlässig unter 40 °C. Nicht raffiniert und nicht filtriert; die natürlichen Trubstoffe setzen sich während der Sedimentation am Boden ab.

Verwendung:

Zum Würzen und Verfeinern von Salaten, Dressings, Dips, Gemüse, Pizza und Pasta sowie für die warme Küche – beispielsweise zum Dünsten und sanften Braten.

Haltbarkeit & Lagerung:

Ungeöffnet bei kühler und dunkler Lagerung mindestens bis zum angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar. Vor Licht und Wärme schützen und nach dem Öffnen möglichst zeitnah verbrauchen.

Erhitzbarkeit:

Für moderate Temperaturen bis etwa 170 °C empfohlen. Besonders geeignet zum Dünsten und sanften Braten; starkes Erhitzen vermeiden.

Das Produkt
Die Familie
Nährwerte

Chiliöl aus regionalem Raps und ganzen Chilischoten

Für unser Chiliöl verwenden wir Rapssaat aus unserer Region und ganze, getrocknete Chilischoten aus Südeuropa. Einen Teil des Rapses bauen wir selbst an, die übrige Rapssaat beziehen wir von Landwirten aus Bayern in einem Umkreis von maximal etwa 70 km rund um unsere Ölmühle in Garting.

Der Chili-Anteil beträgt 1,5 % bezogen auf die eingesetzte Rapssaat. Die getrockneten Chilischoten werden nicht gemahlen oder zu einem Extrakt verarbeitet, sondern kommen als ganze Schoten gemeinsam mit der Rapssaat in die Presse. Damit bestimmen beide Rohstoffe von Anfang an den Charakter des Öls.

Wie wird unser Chiliöl hergestellt?

Rapssaat und Chili werden gemeinsam kaltgepresst

Unser Chiliöl entsteht nicht dadurch, dass wir Chilischoten nachträglich in bereits fertiges Rapsöl einlegen. Stattdessen werden Rapssaat und ganze getrocknete Chilis gemeinsam mechanisch gepresst.

Während der Pressung achten wir darauf, dass die Temperatur des austretenden Öls zuverlässig unter 40 °C bleibt. Anschließend bekommt das frische Chiliöl Zeit zu ruhen. Natürliche Trubstoffe setzen sich dabei während der Sedimentation am Boden ab; auf eine Filtration verzichten wir.

Wie kommen Geschmack und Schärfe der Chili ins Öl?

Die charakteristische Schärfe von Chilischoten geht vor allem auf sogenannte Capsaicinoide zurück. Zu den wichtigsten Vertretern gehören Capsaicin und Dihydrocapsaicin. Diese Stoffe sind lipophil – sie besitzen also eine Affinität zur Fettphase.

Bei der gemeinsamen mechanischen Verarbeitung werden die Strukturen der Chilischoten beansprucht. Dabei können fettlösliche Bestandteile der Chili in die entstehende Ölphase übergehen. Wie intensiv ein Chiliöl letztlich wird, hängt jedoch nicht allein von der eingesetzten Menge ab, sondern unter anderem auch vom verwendeten Chili-Rohstoff und dessen natürlicher Zusammensetzung.

Deshalb leiten wir aus unseren 1,5 % Chili auch keinen bestimmten Scoville-Wert ab. Entscheidend für uns ist das tatsächliche sensorische Ergebnis des fertigen Öls.

Wie Aromastoffe aus Kräutern und Gewürzen überhaupt in Speiseöl gelangen und worin sich Mitpressung und Mazeration unterscheiden, erklären wir ausführlicher in unserem Fachartikel über Aromen und ätherische Öle in Speiseölen.

Geschmack, Schärfe und Verwendung unseres Chiliöls

Wie scharf ist unser Chiliöl?

Unser Chiliöl besitzt eine angenehme, gut wahrnehmbare Schärfe. Es ist bewusst so abgestimmt, dass es nicht nur tropfenweise zum Nachschärfen verwendet werden muss, sondern sich als vielseitiges Gewürzöl in die Küche integrieren lässt.

Wer dagegen gezielt eine wesentlich intensivere Schärfe sucht, findet mit unserem Chiliöl extra scharf die deutlich kräftigere Variante. Sie wird nach demselben Verfahren hergestellt, enthält jedoch 12 % statt 1,5 % Chili. Damit setzen wir für das Chiliöl extra scharf achtmal so viel Chili im Verhältnis zur Rapssaat ein.

Das bedeutet nicht automatisch, dass das fertige Öl exakt achtmal so scharf ist – der Unterschied im Rohstoffeinsatz erklärt aber, warum beide Öle für unterschiedliche Anwendungen gedacht sind.

Wofür kann man Chiliöl verwenden?

Unser Chiliöl eignet sich überall dort, wo eine Speise eine deutlich wahrnehmbare, aber gut dosierbare Chilischärfe bekommen soll. In Salaten und Dressings kann es beispielsweise einen Teil oder auch das gesamte sonst verwendete Speiseöl ersetzen. Auch Dips, Marinaden, Saucen, Gemüse, Kartoffeln, Pizza oder Pasta lassen sich damit würzen und verfeinern.

Dabei muss Chiliöl nicht immer während des Kochens eingesetzt werden. Es kann ebenso erst am Ende über ein fertiges Gericht gegeben werden. So lässt sich die gewünschte Schärfe direkt beim Abschmecken steuern.

Wie sich fruchtige und pikante Aromen miteinander verbinden lassen, zeigt beispielsweise unser Rezept für Tomaten-Paprika-Chutney mit Chiliöl.

Kann man kaltgepresstes Chiliöl erhitzen?

Ja. Unser Chiliöl kann sowohl kalt als auch in der warmen Küche verwendet werden. Zum Dünsten, Garen und sanften Braten empfehlen wir moderate Temperaturen bis etwa 170 °C.

Diese 170 °C sind kein analytisch bestimmter Rauchpunkt und keine harte Temperaturgrenze. Wie sich ein Speiseöl beim Erhitzen verändert, hängt unter anderem von Temperatur, Erhitzungsdauer, Fettsäurezusammensetzung und den natürlichen Begleitstoffen ab. Für sehr scharfes Anbraten oder längeres Frittieren sind speziell dafür vorgesehene hitzestabile Öle die bessere Wahl.

Warum Rauchpunkt und Hitzestabilität nicht dasselbe sind und worauf es beim Erhitzen verschiedener Speiseöle ankommt, erklären wir ausführlicher in unserem Fachartikel über Öle und Fette beim Erhitzen und Grillen.

Welche Rolle spielt das Rapsöl im Chiliöl?

Die Chili liefert die charakteristische Schärfe, die eigentliche Ölbasis entsteht jedoch aus der kaltgepressten Rapssaat. Dadurch bringt das Chiliöl zugleich das natürliche Fettsäureprofil von Rapsöl mit.

Rapsöl enthält überwiegend ungesättigte Fettsäuren. Den größten Anteil bildet üblicherweise die einfach ungesättigte Ölsäure. Hinzu kommen die beiden essenziellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (Omega-6) und Alpha-Linolensäure (ALA, Omega-3).

Unter den gebräuchlichen Speiseölen besitzt Rapsöl dabei ein vergleichsweise ausgewogenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3. Als produkttypische Orientierung liegt es häufig bei ungefähr 2:1. Die genaue Zusammensetzung ist allerdings keine unveränderliche Konstante: Rapssaat ist ein Naturprodukt, sodass unter anderem Sorte, Standort, Witterung und Erntejahr Einfluss auf das Fettsäureprofil haben können.

Wer die Unterschiede zwischen Linolsäure, Alpha-Linolensäure, EPA und DHA sowie die Einordnung des Omega-6:Omega-3-Verhältnisses genauer verstehen möchte, findet die Hintergründe in unserem Fachartikel über das Omega-6:Omega-3-Verhältnis.

Unser Chiliöl kann Spuren von Nüssen, Soja, Senf und Sesam enthalten.

Illustration einer roten und grünen Chilischote mit grünem Blatt
Etikett des nativen kaltgepressten Chiliöls der Ölmühle Garting mit Produktangaben und Nährwerttabelle

Nährwerte Chiliöl:

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